Die Franchise-Falle: Schikane statt Training
Ich kann von dem Kieser-Studio Schwabing in München und dem gesamten Franchise-Modell nur dringend abraten. Wer glaubt, dass jahrelange Treue oder krankheitsbedingte Absprachen etwas zählen, wird hier eines Besseren belehrt.
Der Hintergrund:
Nach der Schließung meines ursprünglichen Studios in Freimann wollte ich meine rechtmäßig erworbenen 6 Monate Zeitgutschrift (wegen Operationen bei fortlaufender Beitragszahlung) im Studio Schwabing nutzen. Obwohl mir dort mündlich zugesichert wurde, dass die Gutschrift übernommen wird, begannen die Probleme, sobald meine reguläre Vertragslaufzeit endete.
Der Kampf um mein Recht:
Obwohl ich alles mit Attesten und der Kommunikation des alten Studios belegen konnte, wurde mir einfach die Karte weggenommen und der Zugang verweigert. Das Studio Schwabing betrachtete die Angelegenheit schlicht als erledigt. Erst nach einem langwierigen und entwürdigenden Kampf über die Zentrale wurde eingesehen, dass mein Anspruch besteht. Ich erhielt meine Karte zurück.
Persönliche Schikane als „Finale“:
Die Krönung folgte jedoch 12 Tage vor Ende dieser Gutschrift: Die Studioleitung nahm mir persönlich und ohne sachlichen Grund erneut die Karte weg. Ich wurde angewiesen, künftig nur noch mit Personalausweis zu erscheinen, um eine „Gästekarte“ zu erhalten.
Die Folge: Diese reine Schikane führte dazu, dass ich nicht einmal mehr an meinen eigenen Spind kam, da dieser ohne Karte nicht zu öffnen ist. Ich musste Mitarbeiter bitten, mir den Zugang zu meinen eigenen Sachen zu ermöglichen. Ein absolut unverschämter und herabwürdigender Umgang mit einem Kunden.
Fazit:
Das Werbeversprechen von Kieser existiert aus Kundensicht faktisch nicht, wenn man zwischen den Zuständigkeiten von Zentrale und Studioleitung zerrieben wird. Wer auf Verlässlichkeit, Kulanz bei Krankheit oder einen respektvollen Umgang Wert legt, sollte sich einen anderen Anbieter suchen.







