Jeder Jurist braucht seinen eigenen Lernstil
Und das habe ich mit Marceli gelernt.
Ich bin seit 2021 an der HU eingeschrieben, mitten in der Pandemie. Wer damals mit dem Jurastudium begonnen hat, kennt das: Vorlesungen im Livestream, Arbeitsgemeinschaften ohne echten Kontakt, kaum Austausch mit Kommilitonen. Man lernt allein vor dem Bildschirm und merkt oft erst spät, ob man den Stoff wirklich verstanden hat. In dieser Zeit habe ich mir Lerngewohnheiten angeeignet, die mir später im Weg standen, ohne dass ich es bemerkt hätte.
Im Februar 2026 stand ich im Strafrecht vor meinem letzten Versuch. Mein Durchschnitt lag bis dahin bei 2 Punkten. Ich will nichts beschönigen: In so einer Lage fängt man ernsthaft an, an sich zu zweifeln. Ein endgültiges Nichtbestehen stand im Raum, und damit die Frage, ob ein Studium, in das ich Jahre investiert hatte, an einer einzigen Klausur scheitern würde. Ich hatte viel gelesen und viel wiederholt und trotzdem das Gefühl, dass der Stoff nicht hängen bleibt. Rückblickend fehlte mir nicht der Einsatz, sondern die passende Methode.
Mit der Unterstützung von Marceli habe ich die Klausur mit 7 Punkten bestanden. Von durchschnittlich 2 auf 7 Punkte: Für mich ist das mehr als eine Zahl. Es zeigt, dass mein Problem nie fehlendes Verständnis war, sondern die Art, wie ich mir den Stoff erschlossen habe. Diese Erkenntnis ist für mich fast wertvoller als das Ergebnis selbst, weil sie über eine einzelne Klausur hinausgeht.
Marceli kennt die unterschiedlichen Lernstile im Jurastudium sehr genau. Manche brauchen Schemata und klare Übersichten, andere lernen über Fälle, wieder andere, indem sie den Stoff laut erklären und diskutieren. Er erkennt schnell, zu welchem Typ man gehört, und stellt sich darauf ein. Er vermittelt den Stoff so, wie er sich selbst unterrichten würde. Das klingt einfach, ist aber selten. Viele Repetitorien und Lernangebote folgen einem festen Schema und erwarten, dass man sich anpasst. Bei Marceli war es umgekehrt.
Besonders hilfreich fand ich, dass er nicht bei der Frage stehen bleibt, was man lernen muss, sondern erklärt und zeigt, wie man es lernt.
Dabei ist Marceli nahbar und freundlich. Man hat nie das Gefühl, dumme Fragen zu stellen oder sich für Lücken rechtfertigen zu müssen. Gerade wenn man wie ich mit einem schlechten Durchschnitt in einen letzten Versuch geht, ist das wichtig. Der Druck ist ohnehin groß, und ein Mentor, der zusätzlich Druck aufbaut, hilft nicht weiter. Marceli schafft eine Atmosphäre, in der man offen sagen kann, was man nicht verstanden hat, und in der Fehler als Teil des Lernens gelten.
Er kümmert sich außerdem spürbar um die Motivation seiner Mentees. Das war für mich entscheidend. Vor einem letzten Versuch ist es nicht nur eine fachliche Herausforderung, sondern auch eine mentale. Es gab Phasen, in denen ich nicht mehr daran geglaubt habe, dass sich noch etwas drehen lässt. Marceli hat mir in diesen Momenten den Blick auf das Machbare gelenkt und mir gezeigt, dass Fortschritt in kleinen, überprüfbaren Schritten entsteht. Diese Haltung hat mich durch die Vorbereitung getragen.
Ich lerne heute strukturierter und weiß, wie ich lerne, nicht nur was. Ich kann besser einschätzen, welche Methode zu welchem Rechtsgebiet passt, wie ich meine Zeit einteile und wann ich den Stoff wirklich beherrsche. Das nehme ich in die weiteren Prüfungen mit, auch in Fächern, in denen ich vorher unsicher war. Das Mentoring war für mich also nicht nur Hilfe für eine Klausur, sondern eine Investition in mein gesamtes Studium.
Wer im Jurastudium das Gefühl hat, trotz viel Arbeit nicht voranzukommen, sollte sich ernsthaft überlegen, ob es an der Methode liegt. Bei mir war es genau das. Ein Mentor, der sich die Zeit nimmt, den eigenen Lernstil zu verstehen, kann mehr bewirken als zusätzliche Stunden an der Bibliothek. Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Weg gegangen bin.
Ich kann das Mentoring-Programm von RieckerRep uneingeschränkt empfehlen.






